Mikroverunreinigungen und PFAS: Wo kommt Sidon Integro™ ins Spiel?

Überblick

Mikroverunreinigungen (winzige und oft nur in Spuren vorhandene chemische Verunreinigungen), darunter PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), stellen aufgrund ihrer Persistenz, Toxizität und Abbaubarkeit eine wachsende Herausforderung für Wasseraufbereitungssysteme dar. Während Integro™ von Sidon Water sich hervorragend zur Minderung von Kalkablagerungen, Korrosion und Verschmutzungen eignet, ist seine Rolle bei der Entfernung von Mikroverunreinigungen zwar indirekt, aber dennoch wertvoll.

Was Integro™ leistet

Integro™ ist hochwirksam bei:

  • Verhindern von Kalkablagerungen durch Kalzium, Magnesium, Siliziumdioxid und Sulfate
  • Hemmung von Rost und Korrosion in Eisen- und verzinkten Infrastrukturen
  • Kolloide in Suspension halten, Membranverschmutzung reduzieren
  • Verringerung des Risikos von Biofouling durch Begrenzung des verfügbaren Eisens und Veränderung der Oberflächenbedingungen

Diese Funktionen optimieren die Leistung der Primärfilter- und Aufbereitungsanlagen.

Wofür Integro™ nicht ausgelegt ist

PFAS und andere Mikroverunreinigungen werden vom Integro™ nicht entfernt, da sie:

  • Sind nichtionische oder schwach polare organische Verbindungen
  • Bilden Sie keine Ablagerungen oder Niederschläge.
  • Sind chemisch stabil und werden nicht durch die von Integro™ verwendete Redoxchemie beeinflusst.
Wo Integro™ einen Mehrwert in PFAS-Behandlungsanlagen bietet
AuswirkungsbereichVorteil
Vorbehandlung für GAC/RO/AIXReduziert Kalkablagerungen, Verschmutzungen und Korrosion und verbessert so die Wirksamkeit und Lebensdauer von PFAS-Filtern.
SystemverfügbarkeitWeniger Stillstände aufgrund von Membranverschmutzung oder -verkalkung
WasserrückgewinnungsratenVerbessert durch sauberere RO- und Ultrafiltrationsleistung
BetriebskostenGeringerer Chemikalienbedarf, geringerer Energieverbrauch und geringere Rückspülhäufigkeit
Empfohlene PFAS-spezifische Technologien (zur Verwendung zusammen mit Integro™)
  • Granulierte Aktivkohle (GAC)
  • Anionenaustauscherharze (AIX)
  • Umkehrosmose (RO)
  • Fortgeschrittene Oxidationsverfahren (AOPs)
Implementierungsleitfaden

Für Standorte, die sowohl mit Mikroverunreinigungen als auch mit Verschmutzungsproblemen zu kämpfen haben, wird folgender Ansatz empfohlen:

  1. Installieren Sie Integro™-Einheiten vor den Filtersystemen, um das Speisewasser aufzubereiten.
  2. Anschließend PFAS-spezifische Behandlungstechnologien auf der Grundlage von Wasserqualitätszielen anwenden.
  3. Überwachen Sie Skalierungsindizes, Differenzdrücke und PFAS-Durchbruchskurven, um die Leistung zu optimieren.
Erweiterter Kommentar

Der Sidon Integro™ ist zwar nicht dafür ausgelegt, PFAS-Verbindungen direkt abzubauen oder zu entfernen, spielt jedoch eine wichtige unterstützende Rolle in modernen Wasseraufbereitungsanlagen. PFAS, oft als „ewige Chemikalien“ bezeichnet, sind aufgrund ihrer Stabilität und Resistenz gegenüber typischen chemischen und biologischen Prozessen besonders schwer zu behandeln. Technologien, die PFAS entfernen können, wie granulare Aktivkohle, Ionenaustauscherharze und Hochdruck-Umkehrosmose, reagieren sehr empfindlich auf den Zustand des Zulaufwassers. Verunreinigungen, Ablagerungen oder Partikelbelastungen können ihre Wirksamkeit und Lebensdauer drastisch verringern.

Integro™ begegnet dieser Herausforderung durch die Aufbereitung des Speisewassers im Vorfeld. Dies wird durch die gezielte Injektion von Elektronen erreicht, wodurch der Redoxzustand gelöster Metalle und Kolloide verändert wird. Calcium-, Magnesium- und Eisenionen werden in ihren neutralen Zustand zurückversetzt, wodurch die Bildung von hartnäckigen Ablagerungen verhindert wird. Siliziumdioxid und Aluminiumoxid werden in negativ geladene Kolloide umgewandelt, die in Suspension bleiben, anstatt sich an Oberflächen anzulagern. Diese Effekte reduzieren insgesamt die Belastung der nachgeschalteten Filtrationsmembranen und Adsorptionsmedien.

Für Versorgungsunternehmen und Industriebetriebe, die mit der Entfernung von PFAS beauftragt sind, bedeutet dies längere Filterlaufzeiten, verbesserte Rückgewinnungsraten und weniger Betriebsunterbrechungen. Die Häufigkeit der Membranreinigung kann reduziert werden, und es werden weniger Chemikalien benötigt, um einen effizienten Betrieb der Systeme aufrechtzuerhalten. Dies führt zu niedrigeren Betriebskosten und einer geringeren Umweltbelastung.

Darüber hinaus trägt Integro™ zur Aufrechterhaltung der Systemhygiene bei, indem es die Bildung von Biofilmen und eisenablagernden Bakterien erschwert. In komplexen Aufbereitungssystemen, die bereits mehrere Stufen umfassen, summieren sich diese kleinen Gewinne an Stabilität und Zuverlässigkeit zu erheblichen Leistungsverbesserungen.

Weitere Informationen

Wenn Ihr Wasseraufbereitungsbetrieb mit Herausforderungen wie Kalkablagerungen, Verschmutzungen oder Leistungsminderungen in PFAS-gerichteten Systemen konfrontiert ist, ist es möglicherweise an der Zeit, die Integration der Integro™-Technologie von Sidon in Betracht zu ziehen. Wenden Sie sich an unser technisches Team, um zu besprechen, wie Integro™ Ihre bestehende Anlage ergänzen und die Gesamteffizienz Ihres Systems verbessern kann. Für Fallstudien, Leistungsdaten oder maßgeschneiderte Designberatung wenden Sie sich noch heute an Sidon Water.

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